Guido Stemme im September 2025

Projects speak louder than words …

Kultur, Medien und Publikationen

»Es geht um Hal­tung – damit geht es immer ums Ganze!«

Ich bin Gui­do Stem­me und prä­sen­tie­re Ihnen auf die­sen Sei­ten mei­ne Tätig­keit im Kul­tur­be­reich, mei­ne Ver­öf­fent­li­chun­gen, mein Beratungsangebot.

War­um geht es mir dabei um Hal­tung? Der Mensch benö­tigt Hal­tung, um vom Sinn über die Bedeu­tung zur er- und geleb­ten Bedeut­sam­keit zu fin­den. Dort beginnt Frei­heit. So wird eine Offen­heit – die man wohl auch ein­fach als Schwim­men im Unbe­stimm­ten bezeich­nen könn­te – zum wesent­li­chen Teil der Lebenspraxis.

Von der Kon­zept­kunst und dem Buch kom­mend, habe ich Ihnen ein paar Pro­jek­te zusam­men­ge­stellt, die von die­sem The­ma handeln.

Las­sen Sie uns gemein­sam erfah­ren, wie sich (und damit auch uns) Rea­li­tät aus dem Kor­sett des Kal­küls schält!

Ich freue mich, wenn Sie mei­ne Hand­rei­chung als schö­ne Ein­la­dung verstehen.

Was Sie hier erwartet

Ich lasse Sie an meiner Beschäftigung mit den Phänomenen des Verstehens teilhaben.

 

»Wenn es Dich nicht erfasst, wirst Du es nicht erfassen!«

 

Die­se Ein­la­dung erfüllt mir zwei Auf­ga­ben. Sie ermög­licht mir, mei­ne Pro­jek­te öffent­lich wer­den zu las­sen, und sie ermög­licht Ihnen – zumin­dest hier und da –, den Phä­no­me­nen in kon­kre­ter Pra­xis zu begeg­nen. Immer wie­der wer­den die Gren­zen ding­li­cher Mög­lich­kei­ten tou­chiert, muss die Fort­füh­rung ins Vir­tu­el­le wech­seln. So flicht sich ein Band, schein­bar lose Enden zei­gen sich als Brücke.

So erfüllt die Ein­la­dung auch noch eine drit­te Auf­ga­be. Um von Digi­ta­li­sie­rung und Vir­tua­li­sie­rung spre­chen zu kön­nen, Erfah­rung kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen, soll­te man nicht nur mit Tech­ni­ken der unmit­tel­ba­ren Moder­ne ver­traut sein. Es lohnt sich, auch um die Pra­xis kom­plett ana­lo­ger Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe zu wis­sen.
Wir dür­fen uns nichts vor­ma­chen. Vie­les, was wir aktu­ell medi­al (auch auf Papier) zu fas­sen bekom­men, ist im Regel­fal­le das Ergeb­nis eines Pro­zes­ses, der bereits (größ­ten­teils) digi­tal abläuft. Doch erst dann, wenn wir unmit­tel­bar ans Ana­lo­ge anknüp­fen, kön­nen wir auch die dort zu fin­den­de Erfah­rung nutzen.

 

Aus meinen Projekten

Die klei­ne Aus­wahl soll Sie neu­gie­rig machen. Als Anre­gung gedacht, setzt sie Bezü­ge zu Phä­no­me­nen und Fra­gen, die in die­sen Arbei­ten wirk­sam sind. Unter dem Navi­ga­ti­ons­punkt »Pro­jek­te« fin­den Sie einen Überblick.

Das Kino der Chora

Realität des ungedacht Möglichen: Rose, Biene und Honig richten sich in neuen Metaphern ein.

Film

Das Kino der Chora

– als die Cho­ra des Kinos

1974 legt die fran­zö­si­sche Den­ke­rin Julia Kris­t­e­va mit 33 Jah­ren den Text La Révo­lu­ti­on du lan­ga­ge poé­tique (dt. Die Revo­lu­ti­on der poe­ti­schen Spra­che) vor. Das von die­sem Werk aus­ge­hen­de Ver­ste­hen der Cho­ra ist wesent­lich und grün­det fort­an den Gedan­ken der Gleich­heit der Men­schen in unver­rück­ba­rer Tiefe.

La Révo­lu­ti­on du lan­ga­ge poé­tique (dt. Die Revo­lu­ti­on der poe­ti­schen Spra­che)

La Révo­lu­ti­on du lan­ga­ge poé­tique (dt. Die Revo­lu­ti­on der poe­ti­schen Spra­che)

La Révo­lu­ti­on du lan­ga­ge poé­tique (dt. Die Revo­lu­ti­on der poe­ti­schen Spra­che)

Was ist unter der Cho­ra zu verstehen?

Die Cho­ra füllt unbe­stimmt den Raum. Sie ist Auf­neh­men­de, ohne auf­zu­neh­men. Sie ist das, was Form trägt, ohne selbst geformt zu sein. Eine Zwi­schen­heit, ein vibrie­ren­der Schoß, ein wei­cher Wider­stand. Pla­ton nann­te sie die drit­te Gat­tung. Ich nen­ne sie das Pul­sie­ren­de, das im Bild nicht auf­geht. Das Kino ist ihr eine Schwes­ter. Es lebt, wo Din­ge erschei­nen, ohne sich offen­ba­ren zu müssen.

Bit­te neh­men Sie mei­ne Ein­la­dung an und schau­en die 20 Minu­ten Film zu die­sem wesent­li­chen Thema.

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Der Bücherschrank und die Zahl 137

137 mehr oder minder bedeutende Werke des Geisteslebens sollen an ein Mysterium der Physik anschließen.

Ent­wick­lun­gen, Objek­te, Texte

137 bzw. α

α
137 Bücher fin­den in einem Schrank zusammen

Auf der 27. Main­zer Mini­pres­sen-Mes­se (2025) habe ich ein­ge­la­den, zur Sache des Buches zu spre­chen. In die­sem Zusam­men­han­ge hat­te ich einen Stand, an dem ich mein Pro­jekt »Der Bücher­schrank und die Zahl 137« präsentierte.

Was hat es mit der Zahl 137 auf sich?
Die Zahl 137 übt auf eini­ge Men­schen, ins­be­son­de­re Phy­si­ker, einen Reiz aus, der sich schwer, der sich nicht erklä­ren lässt. Der Man­gel an Erklär­bar­keit ist nicht unwe­sent­lich ursäch­lich für die­se Begeis­te­rung (im wört­li­chen Sin­ne). Um einen Bezug in die Welt des Buches zu set­zen, habe ich über rund 6 Mona­te eine Aus­wahl von Büchern zusam­men­ge­tra­gen, die sich gefun­den haben, weil sie in einer Ent­spre­chung ste­hen. Und die­se Ent­spre­chung ist ähn­lich unver­ständ­lich wie die Bedeu­tung der 137 in der Phy­sik. Und gera­de die­se Unver­ständ­lich­keit lässt uns das The­ma »Buch« in neu­er Tie­fe erfahren.

Auf der Sei­te zum Pro­jekt fin­den Sie mei­ne beglei­ten­de Publi­ka­ti­on im For­mat PDF. Ich bin gespannt, ob Sie durch die Lek­tü­re Anre­gung erfahren.

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Das zentrale Bild aus dem geschlossenen Element

Die Rahmung des Bildes ändert seine Bedeutung und damit seine Bedeutsamkeit.

Tex­te

Das geschlossene Element

Gedächt­nis und Erinnerung

»Sie und ich, wir sind jetzt hier. Ich schrei­be, sie schreibt mich, wir beschrei­ben uns, schrei­ben uns in dia­lo­gi­schem Tas­ten. Die Welt ist Urhe­ber. So fin­den wir durch die Art unse­res Aus­wei­chens auf­ein­an­der zu, begeg­nen uns.«

Wor­um geht es?
Die­ser Essay unter­sucht, wie sich das Schrei­ben als Stra­te­gie einer Bewäl­ti­gung anbie­ten kann. Der Text ermög­licht Begeg­nung, indem er eine Art Bar­rie­re schafft. So lässt er ein Bild (end­lich) in sei­ne Umdeu­tung fin­den. Eine neue Bedeut­sam­keit scheint auf und wirkt in Gedächt­nis und Erinnerung.

Es sind nur ein paar Sei­ten. Viel­leicht hallt die Lek­tü­re ja ein wenig nach.

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